Todesurteil vom Jobcenter

per eMail erhalten!

SGB II ist ein Euthanasiegesetz, zur Vernichtung von unrentablen Lebens!

Hartz4 muss endlich WEG, aber solange Richter Ihren Job nicht kennen, oder kennen wollen werden die Verbrecher weiter machen!

Hier nun die Mail:
Von: A. M.
am 19.04.2013

Nachricht:

Folgender Fall:

Mein Lebensgefährte war selbständiger Handwerker, privat krankenversichert.
Wir kennen uns seit vier Jahren. Ende November 2012 wurde ein nicht operabler,
bösartiger Lungentumor festgestellt, arbeiten war nicht mehr möglich und es folgten Krankenhausaufenthalte. Daher verfügt er seit dieser Zeit über keinerlei Geldeingänge.
Im Januar erlitt er zusätzlich eine schwere, lebensbedrohliche Lungenembolie, ein weiterer Krankenhausaufenthalt war erforderlich

Mitte Januar bin ich für ihn beim Jobcenter vorstellig geworden,
er selbst konnte aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes nicht selbst gehen.
Das Jobcenter klärte mich darüber auf, dass wir eine Bedarfsgemeinschaft sind und
daher ich der Antragsteller wäre.
Ich wies ausdrücklich daraufhin, dass ich für mich selbst nichts beantragen möchte,
da ich für mich sorgen kann, leider vergeblich.
Ich beziehe Unterhaltszahlungen in Höhe von mtl. 800€ und
betreibe in den Sommermonaten eine Mingolfanlage mit Kiosk.
Da diese Einkünfte zusammen mit den Unterhaltszahlungen versteuert werden müssen,
komme ich gerade so zurecht.
Obwohl ich nichts für mich selbst beantragen wollte,
wurden sofort sowohl ich, als auch mein schwer kranker Lebensgefährte als
Arbeitslose zwangsrekrutiert.
Da ich jedoch in den Sommermonaten selbständig bin, fragte ich nach,
wie ich mich denn verhalten solle, wenn man mir ein Vorstellungsgespräch anbieten würde.
Antwort des Jobcenter-Mitarbeiters:
„dann stellen Sie sich halt blöd an, damit man Sie nicht nimmt.“
Mitte Februar erhielten wir eine Absage, gegen die ich Widerspruch einlegte.
Als ich beim Jobcenter erneut vorstellig wurde und dort nachfragte,
ob man sich dort im klaren darüber wäre, dass dies einem
Todesurteil für meinen Lebensgefährten gleich kommt,
da ich die private Krankenversicherung für ihn nicht bezahlen kann,
wurde ich darüber aufgeklärt, dass er alle Leistungen erhalten würde,
wenn wir uns trennen, also wenn ich einen schwer kranken Menschen,
im Stich lasse. Ich fragte, wohin er denn solle und man bot mir an,
ihn im Männerwohnheim unterzubringen.
Ein für mich indiskutabler Vorschlag und so warteten wir auf die
Entscheidung des Jobcenters. Inzwischen ist es Ende April, ohne Entscheidung.
Ich habe ein Darlehen aufgenommen, um uns über die Runden zu bringen.
Da in der privaten Krankenversicherung 600€ Eigenleistungen monatlich anfallen,
mußen wir diesen zwischenzeitlich aufbringen und auch Zuzahlungen zu den
Medikamenten und Therapien. Aufgrund der Lungenembolie ist täglich eine
Thrombosespritze notwendig. Die Chemotherapien laufen noch.
Die Krankenkasse hat schon seit drei Monaten keine Beiträge mehr erhalten,
wir können dieses Geld nicht aufbringen.
Jetzt habe ich Angst, dass die medizinische Versorgung nicht mehr gewährleistet ist.
Wir müssen uns jetzt also trennen und für meinen kranken Lebensgefährten eine Wohnung suchen,
damit er alleiniger Antragsteller ist und damit das Jobcenter sich endlich bewegt.
Dies wird wesentlich teurer werden, als wenn sie einfach seine
Krankenversicherung bezahlen würden und für ihn die Grundsicherung,
ich selbst möchte ja gar nichts und sie würden sich die Miete und auch die
Ausstattung der Wohnung sparen. Langsam kommt mir der Verdacht,
dass man so lange warten möchte, bis sich das Problem biologisch löst.
Für mich ist es ein Skandal, dass man einen Menschen einfach sterben lässt.
Die Würde des Menschen ist unantastbar, aber nur solange er gesund bleibt,
formulartauglich ist und nicht auf Unterstützung angewiesen ist.
Was eine solche Krankheit seelisch aus einem Menschen macht,
kann sich vielleicht der eine oder andere vorstellen. Wie er sich fühlt,
wenn er als lästiger Schmarotzer behandelt wird, möchte ich nicht beschreiben.
Immerhin hat er 45 Jahre gearbeitet und ist seit 2007 selbständig.
Daher steht ihm nun nicht einmal eine Erwerbsunfähigkeitsrente zu,
da er die letzten vier Jahre nichts mehr in die Rentenversicherung einzahlen konnte.
Er hat sich 2007 selbständig gemacht, um eine Arbeitslosigkeit zu vermeiden.
Mein Fehler war es, beim Jobcenter offen und ehrlich aufzutreten,
ich hätte ihn gleich als Mieter angeben sollen.

Datum/Zeit: 18. April 2013 18:00

Wenn ich also nun solche Mails lese, dann muss ich mich zwangsläufig Fragen, ….

weiter lesen unter:
http://www.wir-gegen-hartz-iv-sgb-ii.de


 

 

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2 Gedanken zu „Todesurteil vom Jobcenter

  1. Sozialhilfe beantragen- nicht nach SGB- nach HLKO beim Sozialamt ab 2.Sep. -Papsterlass-
    Steht zusammen, gern auch beim abgeben, lasst euch nicht abwimmeln, wir haben das Hausrecht, wir sind derer Dienstherr, alle Macht geht vom Volke aus.
    Bevor ich vergess, Geldforderungen der Verwaltungen/ Gerichte entgegen beantworten- NICHT UNTERSCHREIBEN:
    Die RichterInnen unterschreiben auch nicht mehr.
    mit freiheitlichen Grüßen
    Mario Hilgenfeld

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  2. Beim jobcenter nicht mit BPA Bundespersonalausweis ausweisen, auch nicht mit Reisepass, dann angekreutzt werden sonstiges! auch keine Angabe über Staatsangehörigkeit, sonst macht die Mitabeiterin dies uff dem Formular, auch keine Unterschrift geben- höchstens in Druckbuchstaben! Auch keinen Termin aufschwatzen lassen, die Bereitschaft erklären, Angaben sofort zu tätigen, bei Terminnötigung gleich den Verantwortlichen der Einrichtung verlangen.

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